29. Januar 2024 / Autor: / Kategorie: A-Jugend weiblich

Ein Handballspiel besteht aus zwei Halbzeiten, das wissen nun seit der vergangenen EM auch viele Nichthandballbegeisterte.

Dass aber ein Spiel auch mit zwei unterschiedlichen Mannschaften bestritten wird, das kommt wohl nicht so oft vor.

Diesen Eindruck hatten auf alle Fälle Zuschauer und Trainer, die am Samstag das Landesligaspiel der weiblichen SG A-Jugend, gegen die TG Höchberg sahen.

Hatte man das Hinspiel noch überlegen gewonnen, so lagen die SG Mädels schon nach zwei Minuten mit 0:3 Toren zurück. Nur durch die verwandelten Siebenmeter konnte man sich im Spiel halten.

Den Auftrag der Trainerinnen, das Spiel aus einer sicheren Abwehr schnell zu gestalten, hatte wohl die Mehrzahl der Spielerinnen nicht verinnerlicht.

Einzig Ksenja Pavlovic und Marisa Schroeder schafften es, den Spielstand immer wieder auszugleichen.

Bis zur 20. Minute musste man immer einem Rückstand hinterherrennen.

Ein kleiner Ruck, nach einer Parade von Torfrau Fiona Kaufmann, ging kurz vor Ende der ersten Halbzeit durch die Teamreihen und so konnte man mit einem 17:16 in die Pause gehen.

Aufgerüttelt durch eine harsche Ansprache in der Kabine schien der SG-Zugstreik beigelegt zu sein und die Mädels zeigten ihr wahres Können.

Innerhalb zehn Minuten spielten sie sich durch schönes Zusammenspiel und tolle Tore einen vier Tore Vorsprung heraus.

Zwei gehaltene 7 Meter durch Torfrau Vanessa Limberg ebneten den Weg zum letztendlich doch verdienten Sieg (37:26), der aufgrund des Konditionseinbruchs der Gegnerinnen sehr deutlich ausfiel.

So wurde nicht nur das Team, sondern auch die Zuschauer, die auch in der ersten Durstphase die Mannschaft unterstützen, durch sehenswerte Aktionen belohnt.

Wiederum steht Marisa Schroeder mit 12 Toren, davon 7 (von 8) verwandelte Siebenmeter und Ksenja Pavlovic mit 10 Toren an der Spitze der langen Torschützenliste.



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