12. Dezember 2023 / Autor: / Kategorie: A-Jugend weiblich

Mit einer Rumpfmannschaft reisten die Handballmädels der SG Kempten-Kottern am Sonntag zur HSG Pleichach (Unterfranken).

Kurzfristig standen nur fünf feste A-Jugendspielerinnen zur Verfügung. In der Not wurden die Langzeitverletzten Nina Schöll und Julia Käfer mit in den Kader berufen und Greta Wilfer überraschte zudem das Team mit ihrer Zusage.

So konnte man zumindest mit einer kompletten Mannschaft das Spiel bestreiten.

Nach einem kurzen Abtasten fanden die Kemptner Mädels gut ins Spiel und konnten sich durch eine konsequent arbeitende Abwehr immer weiter absetzen. In der 25 Minute traf die torgewaltige Greta Wilfer zum Zehntorevorsprung (10:20).

Vielleicht war man sich zu sicher oder die HSG Spielerinnen hatten in der Pause klare Anweisungen bekommen, so fiel nach der Halbzeit Tor um Tor für den Gegner. Natürlich mussten die SG Mädels ihrer dünnen Spielerdecke auch Tribut zollen und konditionelle Mängel machten sich bemerkbar. Eine doppelte Zeitstrafe für Kempten in der 41. Minute machte es der HSG möglich sich auf ein 24:25 heranzuarbeiten.

Nun wurde das Spiel zum Nervenkrimi, der den Trainerinnen sämtliche Rochaden abverlangte. Doch ein verworfener Siebenmeter der HSG, der das Unentschieden bedeutet hätte, brachte die Allgäuer Mädels wieder in die Spur und sie konnten nochmals ihre Stärken zeigen und gewannen das Spiel letztendlich hochverdient mit (26:29).

Somit stehen die SG ‘lerinnen auf dem fünften Tabellenplatz mit 6:8 Punkten und 176:180 Toren.

Ein großes Lob an Nina Schöll, die nach einer sechsmonatigen Verletztungspause das erste mal wieder auf dem Spielfeld stand und sich glänzend in das Team einfügte und Greta Wilfer, die durch ihre ruhige Selbstsicherheit die Abwehr stark machte und somit den Grundstein für den Sieg legte.

Schön zu sehen war zudem, dass sich alle Spielerinnen in die Torschützenliste eintragen konnten, wobei Marisa Schroeder mit sieben Treffern den größten Beitrag leistete.



Das könnte dich auch interessieren ...