27. Januar 2020 / Autor: / Kategorie: C-Jugend weiblich

Nach der „Pflichtaufgabe“ in Sonthofen konnten die C-Mädels der SG auch beim zweiten Rückrundenspiel in Landsberg überzeugen. Dank einer tollen Mannschaftsleistung konnten sie einen 30:33 (17:18) Sieg einfahren.

Dass mit dem TSV Landsberg ein unangenehmer Gegner auf die Kemptenerinnen warten würde, war der Mannschaft klar. Die Begegnungen in der Qualifikation und in der Hinrunde wurden jeweils nur knapp gewonnen. Wie auch die SG verfügt Landsberg über einen ausgeglichenen Kader und hat gleich zwei Top 10 Toschützen in ihren Reihen.
Und so entwickelte sich von Beginn an ein munteres Torewerfen, bei dem sich keines der beiden Teams entscheidend absetzen konnte. Da beide Mannschaften weitestgehend auf eine Abwehr verzichteten gab es Tore zuhauf und beim Stand von 17:18 wurden die Seiten gewechselt.

„Die Mannschaft, die jetzt anfängt eine Abwehr zu stellen, wird dieses Spiel gewinnen!“ gab Trainer Ralf Knobloch seinen Schützlingen mit auf den Weg in die zweite Spielhälfte. Das nahmen sich die Mädels zu Herzen und zeigten nach Wiederanpfiff eine aufopferungsvolle Abwehrarbeit, immer angetrieben von Kapitänin Nina Schöll. Es folgte ein 5:0 Lauf, so dass sich die SG in den ersten fünf Minuten der zweiten Hälfte bis auf 17:23 absetzen konnte.
In der Schlussphase kamen die Gastgeber noch einmal gefährlich nahe (29:31), aber Hannah Reinema machte, bei drohendem Zeitspiel, mit dem Treffer zum 29:32 in der 47. Minute den Deckel drauf.

Es war das erwartet enge Duell zweier Mannschaften auf Augenhöhe, das die SGlerinnen auf Grund einer überzeugenden Abwehrleistung in der zweiten Halbzeit für sich entscheiden konnten. Kommenden Sonntag steht das Derby gegen den TV Waltenhofen an, der zwar auf dem vorletzten Tabellenplatz steht, von den Kemptenerinnen aber keinsfalls unterschätzt wird.

Für die SG spielten:
Mathilda Breckwoldt, Michelle Manz (Tor), Nina Schöll (13), Annkatrin Zettler (4), Maris Schroeder (1), Anna Hofmann (5), Merle Stadelmann (5), Hannah Reinema, Alicia Hinkelmann (5), Greta Wilfer



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