06. November 2025 / Autor: SG Kempten-Kottern / Kategorie: Herren 2
Samstag Abend 18 Uhr, was gibt es Schöneres als in Pfronten Handball zu spielen? Genau so ziemlich alles andere, was nicht Handball spielen in Pfronten ist. Aber naja so ist das eben, aber es hilft ja alles nix, gewinnen wollten wir natürlich trotzdem.
Die ersten 10 Minuten sahen auch echt gut aus: Schönen Handball gespielt, 7:1 Führung und reichlich Spaß. Keiner weiß warum, aber nach diesem guten Start ging es dann erstmal spielerisch bergab. Ähnlich wie die NBA Spieler in dem Film Space Jam haben auch unsere Spieler einfach ihr komplettes Talent für den jeweiligen Sport verloren. Dass es bei uns an außerirdischen Monstern lag, ist unwahrscheinlich, wobei manche Versuche der Gastgeber unsere Angriffe zu stoppen auch nicht von dieser Welt waren. Das führte dann schließlich dazu, dass es bereits in der 20. Minute bei einem Spielstand von 5:11 den ersten rotfarbigen Karton für die Pfrontner regnete. Und mit was? Mit Recht. Doch auch das hat uns nur wenig geholfen, zu unserem anfänglichen Spielfluss zurückzufinden.
Auch die Ansage vom Coach während der Halbzeitpause sollte erstmal keine Wirkung zeigen. Aus irgendeinem Grund konnten wir einfach nicht das umsetzen, was wir die Wochen zuvor trainiert haben. Viele technische Fehler und schlecht platzierte Abschlüsse führten dann dazu, dass sich die Gegner wieder auf zwei Tore ran kämpfen konnten. 15:17 in der 42. Minute.
Gegen Ende gab es auch noch einmal rot für beide Mannschaften und auch sonst war es ein eher ruppiges und hart umkämpftes Spiel. Doch irgendwie konnten wir in den letzten Minuten doch noch das Ruder rumreißen und das Spiel 27:20 gewinnen. Es war bis jetzt auf jeden Fall unser schlechtestes Spiel, aber wir sind zum Glück trotzdem nur mit einem blauen Auge und zwei Punkten davongekommen.
Naja und immerhin hat sich keiner auf das kaputte Bein von unserem verletzten Spieler Niklas gesetzt das wäre nämlich blöd.
Vielen Dank an alle Auswärtsfans und den Schiedsrichter, der dieses schwierig zu pfeifende Spiel immer unter Kontrolle gehabt hat, Hut ab.
Für uns waren dabei (spielen kann man das bei den meisten eher nicht nennen ;-)):
Matthias Wendl, Luis Barmetler (3), Florian Filleböck, Nico Ipek (3), David Voß (5), Henning Breckwoldt, Alexander May (1), Tobias Mertens (7), Simon von Rützen, Max Beutlrock, Moritz Schimaneck, Paul Barmetler (3), Hannes Kasper (3), Flamur Demolli (2)
Von der Bank haben uns Constantin Lühr, Niklas Meisch und natürlich Robert Kern unterstützt.