26. Februar 2019 / Autor: / Kategorie: C-Jugend männlich 1, Spielberichte

Am vergangenen Sonntag stand als Spitzenspiel der Landesliga Süd das Rückspiel des Allgäu Derbys zwischen der SG Kempten-Kottern und der JSG Ottobeuren-Memmingen an. Das Hinspiel in der Westendhalle konnte die SG souverän für sich entscheiden (25:21). Es war jedoch zu vermuten, dass die Unterallgäuer das so nicht einfach auf sich beruhen lassen würden, was zu einer gewissen Anspannung unserer Jungs führte. So starteten sie ungewohnt nervös und gehemmt. Erst nach 3 Minuten konnte der stark aufspielende Kreisläufer der SG Maximilian Zöllinger das erste Tor erzielen. Die ersten 20 Minuten waren geprägt durch die stark haltenden Torhüter auf beiden Seiten, wobei Dominik Merfels seine Mannschaft immer wieder vor klaren Torchancen des Gastgebers rettete und somit an diesem Tag der überragende Spieler des Spiels war, was sogar die gegnerischen Fans lobend anerkennen mussten. Nach diesem torarmen Teil der 1. Halbzeit gelang es der SG dann doch noch sich von 3:3 über 3:6 auf ein Halbzeitergebnis von 5:9 abzusetzen.

Im zweiten Abschnitt agierten die Abwehrreihen weiterhin gut, wodurch sich der Tabellenführer durch schnelles Umschaltspiel auf 8:16 absetzen konnte. Allerdings wussten die Gastgeber die 2 Minutenzeitstrafe gegen Kapitän Lukas Bareth durch 3 Tore ihres BHV Auswahlspielers David More zu nutzen und verkürzten auf 11:16. Doch nach einer Abwehrumstellung gelang es dem an diesem Tag überragenden Abwehrspieler Paul Barmetler den Topscorer des Gegners wieder weitgehend auszuschalten. Dadurch konnten die Gäste den Vorsprung weiter ausbauen und letztendlich einen ungefährdeten 13:21 Sieg mit nach Hause zu nehmen.

Mit dem Derbysieg wurde das kleine Saisonziel, das Erreichen des Final Fours (Finale der 4. besten Landesliga Mannschaften in Bayern) vorzeitig erreicht.

 

Für die SG Kempten-Kottern waren im Einsatz: Dominik Merfels und Constantin Lühr (beide im Tor), Franz Schroeder, Niels Rienkens, Julian Gebhardt, Paul Barmetler (4 Tore), Daniel John (4), Lukas Wildburger (5), Maximilian Zöllinger (4), Marlon Buck, Lukas Bareth (4), Leo Steiner, Ferdinand Brausevetter.



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