18. Februar 2020 / Autor: / Kategorie: D-Jugend weiblich, Spielberichte

Die weiblichen D-Jugend mussten am Wochenende zum Auswärtsspieltag nach Pullach reisen.

Dass die Mädels in der Bezirksoberliga mithalten können, haben sie in den letzten Wochen schon bewiesen, dazu ein fast kompletten Kader – eine „Kaffeefahrt“ wollte das Trainerteam auf keinen Fall akzeptieren.

Das erste Spiel gegen die HCD Gröbenzell war das dritte Aufeinandertreffen innerhalb von 15 Tagen. Nach dem Sieg im Meisterschaftsspiel musste die SG am 09.02.2020 eine unglückliche 32:33 Pokalniederlage verkraften. Von Nervosität aber keine Spur, von Anfang an gelang es unseren Mädels die offensive Manndeckung mit viel Laufbereitschaft und sicheren Pässen zu überspielen. Durch aufmerksame Abwehrarbeit ließ man den Gegnerinnen nur wenige Möglichkeiten zum Abschluss und was dann auf‘s Tor kam, war meistens eine sichere Beute für die stark haltende Vanessa. Über die Stationen 4:2, 11:5 ging es mit einem 13:9 Vorsprung in die Halbzeitpause. In der zweiten Halbzeit wurde der Vorsprung immer weiter ausgebaut. Inzwischen ist der Kader so ausgeglichen, dass gegen Ende des Spiels auch einige Leistungsträger geschont werden konnten ohne den deutlichen Sieg zu gefährden. Nach 30 Minuten stand ein 24:15 auf der Anzeigetafel (30:21 nach Wertung der Torschützen).

Das unmittelbar folgende Spiel gegen den SV Pullach war Neuland für alle Beteiligten, spielte man doch noch nie gegeneinander. Beide Mannschaften begannen mit viel Einsatz in der Abwehr. Ein paar Torabschlüsse der SG waren jedoch zu unkonzentriert. Nur einmal gelang es einen zwei Tore Vorsprung herauszuspielen und so ging es mit einem Spielstand von 10:9 für unsere Mädels in die Halbzeitpause. Lauf- und Einsatzbereitschaft hoch halten, konsequente Abwehrarbeit, etwas konzentrierter abschließen – die Aufgaben für die letzten 15 Minuten des Auswärtsspieltages. Klingt einfach und wurde hervorragend umgesetzt. Beim Spielstand von 13:12 wurde es zwar nochmal eng, am Ende gab es aber einen verdienten 18:13 Sieg (24:19 nach Wertung der Torschützen).

Entscheidend für das erfolgreiche Abschneiden war die geschlossene Mannschaftsleistung in Abwehr und Angriff. Asude gab mit ihrer Einsatzbereitschaft die Marschrichtung in der Abwehrarbeit vor und schaffte es so die gesamte Mannschaft mitzureißen. Die überragende und jederzeit treffsichere Marisa nutze die sich bietenden Lücken in der gegnerischen Abwehr für insgesamt 19 Tore und schaffte es auch immer wieder ihre Mitspielerinnen in Szene zu setzen.  Jeweils 6 Torschützen pro Spiel sind eine deutliche Verbesserung zum Saisonbeginn. So konnten sich die gegnerischen Mannschaften eben nicht nur auf die erfolgreichste Torschützin der Bezirksoberliga konzentrieren.

Mit diesen beiden Siegen klettert die SG zwischenzeitlich auf den ersten Tabellenplatz in einer sehr ausgeglichenen Bezirksoberliga. Auch wenn dies nur eine Momentaufnahme ist, da Fürstenfeldbruck zwei Spiele weniger absolviert hat, soll der Spitzenplatz  so lange wie möglich verteidigt werden.

Es spielten:

Vanessa (Tor), Emma (1), Leni (1), Julia Käfer (3), Asude (10), Dilara, Marisa (19), Ksenija (3), Tonia, Marlene (5)



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