12. April 2026 / Autor: / Kategorie: Vereinsnews

Handball-Ostercamp 2026 der SG Kempten-Kottern – Drei Tage, 58 Kinder und jede Menge Handball und Spaß

Vom 07.04. bis 09.04. verwandelte sich die Kemptener Westendhalle erneut in einen der lautesten, fröhlichsten und bewegungsreichsten Orte der Stadt. 58 Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren standen täglich pünktlich – und erstaunlich wach – um 8:30 Uhr in der Halle, bereit für drei Tage voller Handball, Spiele, Spaß und Bewegung.

Der Tagesablauf war theoretisch klar strukturiert: Am Vormittag wurde von 08:30 Uhr bis 10:30 Uhr trainiert, gefolgt von einer Frühstückspause bis 11:00 Uhr. Anschließend ging es direkt weiter mit der nächsten Trainingseinheit bis 12:30 Uhr, bevor das Mittagessen anstand. Nach einer kurzen Verschnaufpause startete der Nachmittagsteil von 13:15 Uhr bis 15:30 Uhr – entweder in der Halle oder, bei bestem Wetter, auf dem Sportplatz.

In der Praxis zeigte sich allerdings schnell: Pausen waren eher Nebensache. Kaum war ein Semmel gegessen und ein Schluck getrunken, standen die ersten Kinder schon wieder bereit und fragten neugierig: „Können wir bitte weitermachen?“, „Was spielen wir jetzt?“ oder „Dürfen wir schon wieder trainieren?“ – ein klares Zeichen dafür, wie viel Spaß alle hatten.

Am ersten Tag trafen erfahrene „Ostercamp-Kids“ aus dem letzten Jahr auf viele neue, zunächst noch etwas aufgeregte Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Doch die Nervosität legte sich schnell – oft schon nach dem ersten gemeinsamen Aufwärmspiel. Es wurde gelacht, gerannt und zusammen geschwitzt, erste Berührungsängste waren schnell verflogen.

Dank der engagierten Betreuerinnen und Betreuer fanden sich alle Kinder schnell zurecht. In drei Gruppen wurde alters- und leistungsgerecht trainiert, sodass jede und jeder – egal ob Anfänger oder bereits kleiner Handball-Profi – optimal gefördert wurde und gleichzeitig jede Menge Spaß hatte.

Ein besonderes Lob geht an Maxi, Luis und Leo, die ein abwechslungsreiches und durchdachtes Trainingskonzept auf die Beine gestellt haben. Mit viel Einsatz, Kreativität und Herzblut sorgten sie dafür, dass keine Einheit der anderen glich und die Kinder immer wieder neue Spiele und Übungen entdecken konnten.

Auch das Wetter spielte hervorragend mit, sodass einige Trainingseinheiten kurzerhand nach draußen verlegt wurden. Der Sportplatz wurde zur Bühne für spannende Völkerball-Duelle, Mattenball, abwechslungsreiche Laufspiele und natürlich viele Formen des Handballspiels.

Wer sich so viel bewegt, braucht natürlich auch die passende Verpflegung. Beim Frühstück wurden die Kinder dank der Unterstützung der Bäckerei Wipper und Früchte Fiez bestens versorgt – dafür ein herzliches Dankeschön. Mittags übernahm Max die Verpflegung und traf mit seiner Auswahl genau den Geschmack der jungen Sportlerinnen und Sportler. Besonders die Pizza entwickelte sich schnell zum heimlichen Highlight des Camps und war für viele fast genauso wichtig wie das Training selbst.

Nach jedem Camptag wurden die Kinder müde, aber rundum zufrieden von ihren Eltern abgeholt – verschwitzt, ausgepowert und mit einem breiten Lächeln im Gesicht. Und am nächsten Morgen standen sie erneut voller Energie und Vorfreude in der Halle.

Während die Kinder am Ende des Tages angenehm erschöpft waren, waren die Betreuerinnen und Betreuer noch ein gutes Stück müder. Mit großem Engagement, viel Geduld und immer guter Laune gaben sie an allen drei Tagen ihr Bestes, um den Kindern eine unvergessliche Zeit zu ermöglichen. Besonders bemerkenswert ist, dass viele von ihnen extra Urlaub genommen oder ihre Ferien geopfert haben, um das Camp zu unterstützen – ein Einsatz, der alles andere als selbstverständlich ist.

Am Ende des Camps gab es noch ein Handballturnier. Hier konnten die Kinder zeigen, was sie schon alles gelernt hatten und mobilisierten nochmals sämtliche Reserven. Nach dem Turnier gab es Urkunden und zur Überraschung ein „Ostercamp T-Shirt“ für alle Teilnehmer/innen.

Ein riesengroßes Dankeschön geht  an das gesamte Team: Sabrina, Flo, Simon, Niklas, David, Timo, Laura, Anna, Anna, Estelle, Marlene, Annette, Lara, Fiona, Tobi, Katja, Felix, Mis, Maia, Johanna, Annabelle, Max, Jannik, David, Max, Luis und Leo – ohne euch wäre dieses Camp nicht das gewesen, was es war: einfach großartig.

Am Ende bleiben drei Tage voller Bewegung, Lachen, Teamgeist, neuer Freundschaften und ganz viel Handball – genau so, wie Ferien sein sollten. Und eines ist sicher: Das nächste Ostercamp kann kommen!



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